Kalender 2021

Es gibt noch einige wenige wunderschöne Kalender von Thair Abud:

„Wir haben einen neuen Kalender für das Jahr 2021 zusammengestellt, der die Höhepunkte der letzten Monate meiner Reise durch Marokko zu Fuß zeigt. Der Monats-Kalender wird wie im letzten Jahr ca. A3 groß sein und der Preis pro Kalender ist 39,-€ + Versandkosten aus Deutschland bzw. Österreich.Der Kalender dient einem wohltätigen Zweck: 20% der Einnahmen gehen an das Projekt der Roten Nasen in Afrika, welches wir unterstützen: Doctor Clown Tanzania #doctorclowntansania.

We have put together a new calendar for the year 2021 that shows the highlights of the last few months of my journey through Morocco on foot. The monthly calendar will be around A3 like last year and the price per calendar is 39, – € + shipping costs from Germany or Austria.The calendar serves a charitable cause: 20% of the income goes to the project of the red noses in Africa, which we support: Doctor Clown Tanzania #doctorclowntansania.

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Bild könnte enthalten: Text „DEUTSCHLAND Versavdkosten 1-5 Kalender: 7.50€ ÖSTERREICH 1-3 Kalender 4,50€, 4-6 Kalender: 6,50€ PICK-UP IN BERLIN SCHWEIZ 1 Kalender: 10.50€, 2-3 Kalender: 20.00€, ab 4 Kalender: 30.00€ Shipping EU EU: 1 calendar 10.50€, WORLD 2-6 calendars: 18.00€ 1 calendar: 10.50€ 2-3 calendars: 20.00€“

Oder Ihr setzt Euch mit mir in Verbindung und ich organisiere Verkauf und Versand

Mund-Nasen-Schutz aus Tansania

Kaufe eine Maske für dich und spende zwei!

Seit einigen Jahren stellt die NGO Africraft in Tansania durch Recycling Gebraus- und Schmuckgegenstände her. Viele der Produkte von africraft (https://www.instagram.com/madebyafricraft) werden auf den touristischen Märkten Tansanias verkauft. Durch die Corona-Krise sind der NGO nun die wesentlichen Einnahmen weggebrochen. Also haben sich die Akteure auf die Herstellung von Nasen-Mund-Schutz verlegt und produzieren sehr elegante Masken.

Thair Aboud (http://fromkapptocape.com) läuft für einen guten Zweck von Kap zu Kap, d.h. Vom Nordkap bis nach Kapstadt. Dabei sammelt er Spenden für krebskranke Kinder in Tansania und unterstützt die Initiative Dr.Clown 

Dr.Clown

Da auch wir in Deutschland jetzt viele schöne Gesichtsmasken brauchen, sind sie auf die Idee gekommen, das Philanthropische mit dem Nützlichen zu verbinden und bieten jetzt Masken, die in Tansania nach deutschen Qualitätsvorgaben hergestellt sind, allen Freund*innen Tansanias an:

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Covid 19 und seine Folgen treffen die Ärmsten der Armen stärker als uns. Bitte unterstützt diese Initiative!

 

Der deutsche Maskenball – ein Drama von Shakespeare’schen Ausmaßen

Besonders beeindruckt hat mich die Aussage einer jungen Frau: „Wenn ich Sonnenbrille und Mundschutz trage, erkennt mich ja mein Smartphone nicht mehr.“

Die Diskussion um die Masken ist nach dem Toilettenpapier-Hype die große Groteske in der Corona-Krise.

Da wird im Facebook das Tragen von Masken in Geschäften mit Obrigkeitshörigkeit bezeichnet. Da wird Maskenpflicht zur „Beleidigung unserer Intelligenz“ und zum „Gehorsamstest“ der Regierung.

Da spricht sich der Präsident der internationalen Ärztevereinigung, Prof. Dr. Frank-Ulrich Montgomery, gegen das Tragen von Mundnasenschutz aus, weil dies die Menschen in falscher Sicherheit wiegen könnte, und diese dann die Abstandsregeln nicht mehr beachten. So, als ob wir die Airbags abschaffen müssten, weil sie Autofahrer*innen in falscher Sicherheit wiegen und diese sich dann erhöhten Geschwindigkeiten hingäben.

Als die Corona-Krise noch keine Pandemie aber eine möglich Bedrohung war, dachte ich: Oh, jetzt werden vielleicht ein paar Maßnahmen, die auch bei Grippe und banalen Erkältungskrankheiten wichtig sind, endlich für unsere Mitmenschen akzeptabler – ordentliches Händewaschen und Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Bei meinen Besuchen in Japan und China hatte ich erlebt, wie normal es ist, wenn man sich grippig fühlt, einen Mund-Nasen-Schutz vor das Gesicht zu binden, um andere vor Ansteckung zu bewahren. Normal in asiatischen Ländern – unmöglich in Deutschland?

Wahrscheinlich ist aber Tragen von Masken auch deshalb so schwer zu vermitteln, weil wir ja an das Vermummungsgebot denken müssen und die Bedeckung von Mund und Nase für den Schwarzen Block und andere „Verbrecher-innen“ stehen. 

Richtig ist auch, dass uns Wissenschaftler*innen und Politiker*innen bei dem Thema hin und her reißen. 

Zu Beginn der Epidemie in Deutschland empfiehlt das RKI kein Tragen von Masken für die Bevölkerung. Verständlich, wenn man an die zum Selbstschutz geeigneten FFP-Atemmasken denkt, die zu dem Zeitpunkt Mangelware waren und dem Personal in der Gesundheitsversorgung und Pflege vorbehalten bleiben sollte.

Eine detaillierte Aufklärung hätte da wahrscheinlich nicht vor einem noch stärkeren Ausverkauf (Hamstern) bewahren können. Und ja, wenn man Empfehlungen oder gar Gebote ausspricht, muss man sie auch umsetzen können. Wie schwer die Beschaffung von FFP-Masken war, haben wir alle in Erinnerung. Also nur verständlich, wenn sich die Politik zu diesem Zeitpunkt zum „Maske Tragen“ nicht entschließen konnte.

Ach ja – und nicht vergessen – das stand ja auch nicht im Pandemieplan!

Und so wurde und wird in den öffentlichen Diskussionen immer wieder der Zweck des MNS verwechselt: Schutz des Pflegepersonals und der Ärztinnen und Ärzte oder der Kassierer*innen im Supermarkt vor hochansteckenden Infizierten oder die Verminderung des Risikos, dass ein Keim-Ausscheider seine nicht infizierte Umgebung ansteckt.

Wenn man dann einmal den Perspektivenwechsel vornimmt, und nicht den Eigen(nutz)schutz in den Vordergrund stellt, sondern den Schutz der Anderen, der Mitmenschen, der Verletzlichen (vulnerablen), dann muss man eigentlich sehr schnell zu der Entscheidung gelangen, dass ein Mund-Nasen-Schutz das Gebot der Stunde war und ist. Hierdurch wird verhindert, dass mit dem Atmen, Husten, Niesen virenhaltige Tröpfchen (Aerosol) auf unsere Mitmenschen versprüht werden. 

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=kYJvU81DKgk

Und hier ist dann alles besser als nichts. 

Ein von mir hoch geschätzter Professor für öffentliches Gesundheitswesen hat es schon lange auf den Punkt gebracht. „Jeder Behelf ist besser als nichts. Wir haben schon vor Wochen unter unseren Freunden und öffentlich angeregt, ersatzweise Kaffee-Filter umzufunktionieren“. Natürlich ist da eine OP-Maske effizienter – aber auch ein Tuch vor Mund und Nase hilft schon! 

Auch wenn solche Modelle immer ihre Schwächen haben, zeigt die folgende Grafik, dass das Tragen von Mund-Nasen-Schutz einen erheblichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten kann. 

Das Tragen von MNS geht meist mit wenigen Beeinträchtigungen für den Einzelnen einher. Der Gewinn für die Allgemeinheit ist immens.

Natürlich reicht MNS nicht aus. Mindestens genauso wichtig ist das regelmäßige und richtige Händewaschen – und Abstand halten!

Aber wie so oft, das Eine tun und das Andere nicht lassen führt zum Erfolg.

Begegnungen – mit Radfahrenden (4)

Vor der Stabi macht der Fahrradweg einen kleinen Bogen nach links. Wenn man rechts über den Bürgersteig weiter fährt, kann man drei Meter und ein paar tausenstel Sekunden sparen. Also schneidet der eilige Fahrradfahrer mal mit dreißig km/h eng vor mir in den Bürgersteig ein. Vor Schreck bleibe ich wie angwurzelt stehen. Zum Glück. Bis ich mich wieder gefangen habe, ist der Raser über alle Berge.

Begegnungen – mit Radfahrenden (3)

Potsdamer Straße, vor dem Bolivar Denkmal. Ich gehe gemütlich Richtung Sony-Center. Plötzlich schießen rechts und links Fahrräder an mir vorüber. Mit gefühlten 50 km/h. Ich erschrecke mich zu Tode. Ein halber Schritt zur Seite und es kommt zur Kollision. Die Fahrradfahrenden nehmen das in Kauf, weil es ihnen auf dem Fahrradweg zu langsam geht und auf der Straße zu gefährlich ist.

Dass ich als alter Mann dabei schwere, lebensgefährliche Verletzungen davon tragen könnte, nehmen sie billigend in Kauf.

Unterirdisch wohnen

Bereits vor 1,8 Millionen Jahren haben hier wohl schon Säugetiere gehaust. Die Menschen kamen später. Die Blütezeit erreichte die Höhlenkultur wohl im 13. bis 15. Jahrhundert, als Guadix zum Emirat von Granda gehörte und Höhlen als Schutzräume, Wohnungen, Speicher für Getreide und Ställe für Vieh dienten. Ob der Gründer von Buenos Aires, der spanische Konquistador Pedro de Mendoza (*1487 in Guadix) in einer solchen Höhle geboren wurde, ist nicht überliefert, aber gut möglich. Auch nach der muslimischen Zeit wurden Höhlen weiter ausgebaut und bewohnt. Ist das Lös- und Bimsgestein doch leicht zu bearbeiten und in den Höhlen immer eine angenehme Temperatur von 18 – 20 Grad Celsius, während im Sommer draußen bis zu 45 Grad Celsius möglich sind, und es im Winter empfindlich kalt werden kann. Guadix liegt in 950 m Höhe an den Abhängen der Sierra Nevada. 

Auch heute leben noch 4500 Menschen in und um Guaxil in Höhlenwohnungen. Von ärmlich bis luxuriös. Wo früher kaum Licht in die hinteren Gemächer reichte, sorgt heute Elektrizität für den nötigen Komfort. Man kann sogar als Tourist Zimmer in den Höhlen buchen, sicher ein besonderes Erlebnis https://www.ferienwohnungen-spanien.de/Granada-Provinz/artikel/hohlenwohnungen-in-andalusien-tradition-und-moderne.

Der Nelken Trick

Eine junge hübsche Frau läuft auf uns zu. Erst gibt sie Adda eine Nelke “Heute ist der Tag der Heiligen xxx” versucht sie uns auf Spanisch zu vermitteln, “da gibt es Nelken für die Frauen” aber “auch für die Männer” und drückt jedem von uns eine schöne frische Nelke in die Hand. Ich denke an gute alte Zeiten der Arbeiterbewegung. Einen Cent in der Hand bittet sie um eine Spende. Adda findet ein 2Cent Stück in ihrer Hosentasche und gibt es ihr- “Nein!, der Mann muss zahlen!” Ich habe kein Kleingeld. Sie deutet auf meine Hosentasche – da steckt mein Smartphone, “portemonaie”. Sie will dass ich es raus hole, um nach einem Cent zu suchen. Mache ich nicht!

Da schnappt sie uns die Nelken wieder weg und verschwindet.

Ausschau halten nach neuen Opfern…

„Beware of pick pockets“ hatte der nette Verkäufer in der Markthalle doch so richtig gesagt…..